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Erschließungsarbeiten nehmen richtig Fahrt auf

07.08.2019

Zur ersten großen Baubesprechung für das Neubaugebiet “Osterfeld” trafen sich Vertreter der Versorger und der Tiefbaufirma mit dem Ingenieurbüro und den Auftraggebern von Amt und Gemeinde auf dem Baufeld. Die großen Haufen mit Mutterboden zeugten bereits davon, dass die Arbeiten schon mächtig Fahrt aufgenommen haben. Der Oberboden der künftigen Erschließungsstraße ist abgetragen und wird größtenteils für den Lärmschutzwall zum Gelände des Baucenters hin aufgeschüttet. Auf Vorschlag von Carsten Ehlers, stellv. Bauausschussvorsitzender der Gemeinde, soll ein Teil davon für die Verlängerung des Knicks am Stapelholmer Weg genutzt werden. Die Schmutzwasserleitungen liegen ebenfalls bereits im Straßenkörper.

Als nächstes werden, so Bauingenieur Frank Haase, die Versorgungsleitungen für Wasser, Strom und Telekommunikation im Straßenkörper unter die Erde gebracht. Dabei werden Leerrohre für Glasfaserleitungen sowohl vom Breitbandzweckverband Eggebek als auch von der Telekom verlegt. Danach wird die Straße als Baustraße provisorisch mit einer Asphalttragschicht hergestellt.

Beim Endausbau der Straße, der entsprechend dem Baufortschritt der Häuser auf den Grundstücken terminiert wird, wird diese Asphaltschicht wieder gefräst und als Unterbau für die vorgesehene Pflasterung der Straße genutzt. Im gleichen Zuge wird dann auch der Bürgersteig in Pflaster endgültig hergestellt.

Die Oberflächenentwässerung kann bei den vorhandenen sandigen Unterböden auf den Grundstücken erfolgen. Die Straßenentwässerung erfolgt ebenfalls über Rigolen in einer seitlichen Entwässerungsmulde in den versickerungsfähigen Unterboden.

Bereits Mitte Oktober 2019 werden die Erschließungsarbeiten soweit sein, dass mit der Bebauung der einzelnen Grundstücke begonnen werden kann. Bürgermeister Stefan Andresen berichtete, dass bereits 17 der 23 Grundstücke fest reserviert sind und in Kürze Kaufverträge abgeschlossen werden. Die übrigen 6 Grundstücke stehen noch für Bauwillige zur Verfügung, die sich im Kaufvertrag allerdings verpflichten müssen, das Haus mindestens fünf Jahre selbst zu bewohnen.

Stefan Westphalen von der Amtsverwaltung bat darum, die Erreichbarkeit der beiden großen Grundstück an der Grenze zum Baucenter möglichst Anfang September sicherzustellen, da dort seitens des Amtes und der Gemeinde Eggebek zügig mit dem Bau von zwei Wohnblöcken mit je acht Wohnungen mit einer Größe zwischen 50 und 75 qm. im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus begonnen werden soll. Diese Wohnungen sollen voraussichtlich im ersten Quartal 2020 bezugsfertig sein.

Im Herbst 2019 erfolgt dann der Teilausbau der Norderstraße von der Einmündung in den Stapelholmer Weg bis zur Bahnlinie. Die Straße wird zum Knick hin um einen Meter verbreitert, wobei der Knick erhalten wird. Vom Stapelholmer Weg bis zur Einmündung der neuen Erschließungsstraße wird auf dieser Seite auch ein neuer Gehweg gebaut. Bei diesem Teilausbau wird auch die Kurve im Einmündungsbereich des Stapelholmer Weges abgeflacht und die Straßenentwässerung, die hier häufig Probleme bereitete, neu erstellt. Dazu wird auch ein kleines Regenrückhaltebecken im Bereich des Baugebietes angelegt.

Die Kosten für diese Maßnahmen, so Bauingenieur Frank Haase, werden sich für das Baugebiet auf 750.000 Euro und für den Teilausbau der angrenzenden Norderstraße auf 125.000 Euro belaufen.

 

(Klaus-Dieter Rauhut)

 

Foto: Die Teilnehmer der ersten großen Baubesprechung vor dem Bauschild des Baugebietes